Aktuelles vom 08.10.2019

Neues Kompetenzzentrum zum Thema Smart Home & Living


Der Fachverband ist Partner im neuen Kompetenzzentrum Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg.

Errichtung und Betrieb eines (virtuellen) Kompetenzzentrums Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg

Anfang August 2019 erteilte das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Bewilligung für das Vorhaben „Errichtung und Betrieb eines (virtuellen) Kompetenzzentrums Markt- und Geschäftsprozesse Smart Home & Living Baden-Württemberg“ mit einem Fördervolumen von 1 Million Euro. Das Kompetenzzentrum wird die zentralen Aspekte abdecken, um den Markt Smart-Home & Living in Baden-Württemberg für die relevanten Marktpartner auf Angebots- und Nachfrageseite zu erschließen und die Einführung von Smart-Home & Living-Lösungen in allen Regionen und bei den wichtigen Zielgruppen voran zu treiben. Unter anderem sind folgende Bereiche im Kompetenzzentrum geplant:

- Eine Kommunikationsplattform bietet Endverbrauchern und Marktbeteiligten Informationen über Smart Home & Living-Lösungen
- Ein sich am Wahl-o-Mat orientierter Smart-o-Mat dient als Beratungshilfe für Anbieter und Kunden
- Ein Geschäftsmodell-Inkubator dient zur Generierung von Geschäftsmodellen für die Markterschließung
- Schulungen für Beschäftigte in Handwerk und Wohnungswirtschaft erhöhen den Kenntnisstand zur fundierten Beratung

Geschäftsmodell-Inkubator
Da ein zentrales Hemmnis bei der Verbreitung von Smart Home & Living-Lösungen in der fehlenden Kenntnis passender Geschäftsmodelle liegt, die Partner aus Wohnungswirtschaft, Handwerk und Sozialunternehmen über Kooperationen nutzen können, sollen mit einem speziell entwickelten Geschäftsmodellinkubator bestehende Defizite, insbesondere bei der Mehrwert- bzw. Nutzenvermittlung, beseitigt werden.

Ein Smart-O-Mat
Der Smart-O-Mat soll potenzielle Nutzer von Smart Home & Living-Lösungen über deren Funktionalitäten aufklären, wobei der Kunde je nach seinen Präferenzen die zu ihm passende Lösung vorgeschlagen bekommt. Dieser Smart-O-Mat bietet darüber hinaus eine Auswahlhilfe für Techniklösungen, die dem Kunden angesichts der sehr großen Auswahl an verschiedenen Angeboten eine Hilfestellung bei der Suche nach der besten Lösung gibt. Der Smart-O-Mat soll die Ergebnisse in einer für den Benutzer verständlichen Form darstellen, die Ergebnisse aus möglichst neutraler Sicht begründen bzw. im Sinne der Benutzerakzeptanz nachvollziehbar machen.

Kommunikationsplattform
Der Geschäftsmodell-Inkubator und der Smart-o-Mat liefern Erkenntnisse und Ergebnisse, die über die Kommunikationsplattform an alle relevanten Beteiligten vermittelt werden. Zielgruppen der Vermittlung sind sowohl Anbieter als auch Nutzer von Smart Home & Living-Lösungen. Dazu gehören Privatpersonen, aber auch Institutionen, die im Bereich betreutes Wohnen oder der Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen tätig sind sowie weitere Nutzer im gewerblichen Bereich sowie potenzielle Anbieter von Smart Home & Living-Lösungen wie Handwerker, Planer, Architekten und Sozialunternehmen. Hierfür werden alle geeigneten Wege zu den Zielgruppen genutzt, von Fachmessen über Printmedien, mobile Demonstratoren bis hin zu Online-Plattformen und Sozialen Medien.

Qualifizierung
Da aufgrund von Vorerfahrungen zwar geschulte Fachkräfte am Markt tätig sind, in der Breite jedoch Kenntnisse bei den Beschäftigten von Handwerk und Wohnungswirtschaft nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, soll Interesse für die Qualifizierung dieser Zielgruppen geweckt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung grundlegender Kenntnisse bei Fachtagungen, auf deren Basis dann im Anschluss spezifische und vertiefende Weiterbildungen besucht werden sollen. Erst nach einer möglichst weiten Durchdringung mit einschlägig qualifizierten Personen kann eine flächendeckende Verbreitung von Smart Home & Living-Lösungen gelingen.

Das ganze Kompetenzzentrum Smart Home & Living wird von einer Projektleitstelle koordiniert, die sicherstellt, dass die Ziele erreicht werden. Die nachstehende Abbildung veranschaulicht die Struktur des Konferenzzentrums, das unter dem Dach der Projektleitung aus 4 fachlichen Säulen besteht.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von den folgenden Partnern umgesetzt:
Elektro Technologie Zentrum
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
Institut für Technik der Betriebsführung im DHI e.V.
Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung
Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung
Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart
Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg
FZI Forschungszentrum Informatik
Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Schwarzwald-Baar e.V.
vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Hochschule Reutlingen

Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert.








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